Gestern war wieder ein sehr interessantes Training. Da nicht so viele Leute da waren wie sonst, war die Atmosphäre sehr ruhig, konzentriert und entspannt.
Am ersten Montag im Monat steht in unserer Abteilung immer Waffentraining auf dem Programm. Natürlich nicht mit echten Waffen, sondern mit Übungswaffen aus Holz. Da der Begründer des Aikido,
Morihei Ueshiba, aus einer alten Samurai-Familie stammte, wird im Aikido auch mit Jo (Stock), Bokken (Schwert) und Tanto (Messer) trainiert.
Gestern haben wir den Umgang mit dem Bokken geübt. Nach einer guten Erklärung, wie das Schwert richtig geführt wird und einer entsprechenden Übung ging es dann auch an die Techniken, wie
Irimi-Nage, Ude Osae und andere.
Der Umgang mit den Waffen ist für mich eine große Herausforderung, weil meine erste Reaktion eigentlich immer das „Ducken und Kopfeinziehen“ ist, sobald jemand mit Stock oder Schwert auf mich
zukommt. Um die Techniken durchzuführen ist es aber erforderlich auszuweichen und einzutreten, wobei man der Waffe recht nahe kommt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich es gestern dann doch
noch – relativ – „gut“ hinbekommen. Zu verbessern gibt es ja immer etwas – aber ich war zumindest fürs erste mit mir zufrieden.
von Lilo
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veröffentlicht in: Aikido
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